Bergwacht Berchtesgaden - 04.07.2009

Ein Leben für das Ehrenamt

Vergangenen Samstag ehrte die Bergwacht Berchtesgaden mit einem großem Fest im Bergwachtshaus jene Kameraden, die seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich besonders hervorzuhebende, treue Dienste im Zeichen der Bergwacht leisten.

Mit Worten des Dankes würdigte Bereitschaftsleiter Franz Brandner die Arbeit und Einsatz von Hubert Heil, Suitbert Kastner, Franz Kermer und Anton Kurz und unterstrich, mit welchem Engagement und Eifer die langjährigen Mitglieder ihre Zeit und ihr Interesse der Bergwacht widmeten. Zur Ehrung erschienen nicht nur lückenlos die Bergwachtfrauen und - männer, sondern auch die Bürgermeister aus Berchtesgaden, Bischofswiesen und Schönau am Königssee. Anlässlich dieses Tages wurde ein Foto der gesamten Bereitschaft mit der Anwesenden politischen Prominenz aufgenommen, das als Geschenk den verdienten Kameraden übergeben werden wird.

Hubert Heil, der frühere Schriftführer der Bergwacht Berchtesgaden, ist bayernweit als Ausbildungsleiter der Region Chiemgau, Vertreter der BRK-Bergwacht in der IKAR und als stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Geräte, Ausrüstung und Ausbildung für sein herausragendes Fachwissen bekannt. Der Ski- und Bergführer Heil ist nun seit 50 Jahren Mitglied der Bergwacht Berchtesgaden und wegen seines großen Wissens seit jeher eine gefragte Person. Heute gibt er u.a. seine Erfahrung in der Lawinenkommission weiter.

Der 1954 der Bergwacht beigetretene ehemalige Regionalleiter, Gerätewart und Ausbilder Suitbert Kastner ist durch sein fasst tägliches Wirken, wie bei der Instandhaltungen von Fahrzeugen, Ausrüstung und die des Hauses ein festes und wertvolles Standbein der Bergwacht Berchtesgaden. Vor allem seine Fähigkeiten als gelernter Karosseriemeister stellen eine Bereicherung für seine Kameraden im Einsatz dar.

Der bisherige Bereitschaftleiter Franz Kermer und sein Stellvertreter Anton Kurz wurden ebenfalls für ihr besonderes Engagement geehrt. Franz Kermer und Anton Kurz sorgten dafür, dass der angrenzende „Trafoturm“ einer Energie Firma der Bergwacht Berchtesgaden überschrieben wurde. Mit dem durch sie geplanten Ausbau des Turms, wurde während ihrer Amtszeit der Dachstuhl erneuert und der Turm von innen „ausgehöhlt“. Sie legten den Grundstein für den Umbau des Gebäudes zum Ausbildungsturm. Mitte August sollte der Bau fertig sein. Den vier Kameraden gilt größter Dank und Anerkennung, denn ohne Hubert Heil, Suitbert Kastner, Franz Kermer und Anton Kurz wäre die Bergwacht Berchtesgaden nicht das geworden was sie jetzt ist, nämlich eine der erfolgreichsten und größten Bergwacht Bereitschaften im ganzen Chiemgau.