Bergwacht-Berchtesgaden - 21.05.2009

Am Vatertag im Hilfseinsatz

Keinen Vatertagsausflug gab es am Donnerstag für mehrere Aktive der Bergwacht Berchtesgaden. Stattdessen verbrachten die Bergretter ihren Ehrentag im Hilfseinsatz. Drei Alarmierungen gingen an Christi Himmelfahrt in der Bereitschaft Berchtesgaden ein.

Bereits in den letzten Wochen war die Bergwacht Berchtesgaden immer wieder zu kleineren Unfällen gerufen worden. An diesem Donnerstag aber häuften sich die Alarmierungen, gleich dreimal unmittelbar hintereinander war die Hilfe der Bergretter gefragt. Gegen 13.45 Uhr wurde der Einsatzleiter der Bergwacht Berchtesgaden zum Gerer Höhenweg gerufen, wo es zu einer Fußverletzung gekommen war. Die Leitstelle Traunstein schickte eine Mannschaft der Bergwacht zeitgleich mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 14" zur Einsatzstelle. Der Verletzte hatte sich eine Gelenksluxationsfraktur am linken Bein zugezogen.





Während die Einsatzkräfte den Verletzten zum Abtransport fertig machten, wurde der Einsatzleiter erneut zu einem Einsatz an der Königsbachalm benachrichtigt. Der Bergwachtmann machte sich sofort mit einer erneut alarmierten Mannschaft auf den Weg zur Einsatzstelle. Während der Patient vom Gerer Höhenweg mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus Bad Reichenhall geflogen wurde, versorgte man den anderen Patienten an der Königsbachalm. Durch eine perfekte Absprache zwischen Leitstelle, "Christoph 14" und Einsatzleiter konnte der Patient ebenfalls von der Königsbachalm mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Bad Reichenhall ausgeflogen werden.

Beim Zusammenpacken erhielt der Einsatzleiter wiederum eine Meldung durch den Disponenten der Leitstelle Traunstein, dass erneut ein Wanderer bei der Königsbachalm auf die Hilfe der Bergwacht angewiesen sei. Durch die Mobilität des Einsatzleiters mit seinem eigenen Einsatzleiterfahrzeug konnte das neue Meldebild in wenigen Minuten abgeklärt werden. Jedoch musste die Bergwacht bei diesem Patienten keine Hilfe mehr leisten, denn er begab sich dann doch lieber selbst auf den Weg ins Tal und lehnte den Transport durch die Bergwacht Berchtesgaden ab.