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Bergwacht Berchtesgaden - 30.12.2007

Probleme auf der »Großen Reibe«

Mit erheblichen Problemen auf der »Großen Reibe« zu kämpfen hatte eine fünfköpfige Gruppe von Skitourengehern. Nach zwei Biwaks konnte die Bergwacht Berchtesgaden die Bergsteiger am Sonntag mit Hilfe eines Hubschraubers beim Seeleinsee bergen.

Um 16:15 meldeten sich fünf Skitourengeher, über das Notruftelefon der Bergwacht am Seelein. Der Sprecher erklärte, dass die Gruppe heute den dritten Tag auf der „Großen Reibe“ unterwegs ist und nun völlig erschöpft dort angekommen ist. Wegen der einbrechenden Dunkelheit und der schlechten Witterungsverhältnisse war rasches Handeln nötig. Von der Rettungsleitstelle wurde der Rettungshubschrauber „Heli 1“ aus Waidring angefordert, der dann alle 5 Personen vom Seeleinsee zum Tallandeplatz in Königssee flog. Der letzte Flug und auch der Rückflug des Hubschraubers erfolgte schon bei völliger Dunkelheit.

Die fünf Tourengeher, drei aus Oberbayern und zwei in Spanien wohnhaft, waren am Freitag gegen Mittag vom Jenner aus auf die „Große Reibe“ gestartet.
Erstmals biwakierten sie noch am Freitag im Bereich des Hochseeleinkopfes. Am Samstag gingen sie dann weiter und kamen bis in den Bereich der Blauen Lacke und biwakierten dort ein zweites Mal. Am Sonntag fuhren sie Richtung Wasseralm ab, querten unter der Hanauerlaubwand, stiegen über das Landtal zum Hochgschirr auf und kamen so völlig erschöpft und ausgebrannt zum Seeleinsee.