Nur noch tot geborgen werden konnte ein 56-jähriger Wanderer aus dem Raum Tübingen, der bei einer Wanderung zur Eiskapelle am Fuße der Watzmannostwand an einem plötzlichen Herzversagen verstarb.
Im Bachbett unmittelbar unter dem Firnfeld der Eiskapelle stürzte der Mann plötzlich bewusstlos zu Boden. Seine Ehefrau und drei weitere Begleiter leiteten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein und setzten einen Notruf ab. Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14 aus Traunstein wurden ein Bergwachtarzt und der Notarzt des Hubschraubers unmittelbar bei der Person abgesetzt. Leider waren auch die notärztlichen Reanimationsmaßnahmen ohne Erfolg.
Zur Bergung des Verstorbenen wurde ein Polizeihubschrauber, ein weiterer Bergwachtmann und ein Polizeibergführer eingesetzt. Die Wasserwacht Berchtesgaden holte mit dem Einsatzboot die Ehefrau und die weiteren Personen dieser Gruppe mit dem Bergwachtarzt von St. Bartholomä zur Seelände, wo sie von Mitgliedern des Interventionsteams des BRK Berchtesgaden erwartet und dann betreut wurden.
Kurz davor rückte eine Einsatzgruppe der Bergwacht Berchtesgaden zu einem Unfall auf dem Hochbahnweg aus. Ein 61-jähriger Bergradfahrer aus Bayerisch Gmain kippte beim Bergauffahren seitlich um und konnte seinen Schuh nicht vom Pedal lösen und zog sich dabei eine schwere Beinverletzung zu. Nach der Versorgung im Vakuumbett wurde der Verletzte mit einem Geländefahrzeug in das Tal und schließlich mit einem BRK-Rettungswagen in das Krankenhaus Berchtesgaden gebracht