13.01.2006
21.01.2006
20.03.2006
24.04.2006
01.06.2006
18.06.2006
21.06.2006
24.06.2006
12.07.2006
17.07.2006
19.07.2006
30.07.2006
02.08.2006
23.08.2006
28.08.2006
18.09.2006
06.11.2006
15.12.2006
19.01.2007
16.02.2007
14.06.2007
14.06.2007
22.06.2007
23.06.2007
23.06.2007
09.07.2007
10.07.2007
13.07.2007
27.07.2007
31.07.2007
20.08.2007
27.08.2007
05.09.2007
17.09.2007
28.12.2007
30.12.2007
03.01.2008
11.02.2008
14.05.2008
22.05.2008
26.05.2008
04.08.2008
13.03.2009
08.04.2009
15.04.2009
21.05.2009
31.05.2009
02.06.2009
11.06.2009
21.06.2009
02.07.2009
04.07.2009
21.07.2009
21.08.2009
28.08.2009
30.08.2009
09.09.2009
10.09.2009
11.09.2009
21.11.2009
03.07.2010
07.07.2010
08.07.2010
09.07.2010
10.07.2010
19.07.2010
21.07.2010
22.07.2010
24.07.2010
01.08.2010
04.08.2010
11.08.2010
22.08.2010
25.08.2010
03.09.2010
04.09.2010
05.09.2010
11.09.2010
27.09.2010
05.10.2010
11.10.2010
Bergwacht Berchtesgaden - 24.06.2006

Arzt starb an Herzversagen

Auch am vergangenen herrlichen Sommerwochenende wurde die Bergwacht Berchtesgaden wieder zu einer Reihe von Einsätzen gerufen. Am Samstag gegen 9.00 Uhr kam eine Alarmierung zu einer Kreislaufschwäche im oberen Teil des Krautkasersteiges am Jenner. Eine Gruppe leitender Klinik-Ärzte machte im Rahmen eines Kongresses für Kardiologie in Bad Reichenhall eine Bergwanderung auf den Jenner. Unmittelbar vor dem Krautkaser verstarb ein 52-jähriger Arzt aus dem Raum Hanau vermutlich an einem plötzlichen Herzversagen.

Das Einsatzleiterfahrzeug der Bergwacht befand sich im Jennergebiet und war dadurch schon nach ganz kurzer Zeit am Einsatzort. Die anwesenden Ärzte konnten mit der Notarzt-ausrüstung der Bergwacht die eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen fortsetzen. Auch der angeforderte Notarzt im Rettungshubschrauber »Christoph 14 « und ein Bergwachtarzt konnten aber trotz einer eineinhalbstündigen Reanimaion schließlich nur noch den Tod feststellen.
Ein Polizeibergführer der Polizeiinspektion Berchtesgaden nahm den Sachverhalt auf, ehe der Verstorbene von der Bergwacht zu Tal gebracht wurde. Ein Mitarbeiter des Kriseninterventionsteam vom örtlichen Roten Kreuz betreute vor Ort die Ehefrau und die weiteren Gruppenmitglieder.



Der am Hohen Brett verunglückte Kletterer wird nach der Bergung aus der Wand mit seinem Retter zum Zwischenlandeplatz geflogen.



Am Sonntag war es dann zunächst eine Japanerin, die beim Fotografieren auf dem Jennergipfelweg offensichtlich von der großartigen Landschaft so fasziniert war, dass sie über den Wegrand hinaustrat und abstürzte. Die Urlauberin erlitt eine Kopfverletzung und wurde mit dem Rettungshubschrauber zum Krankenhaus Berchtesgaden gebracht.

Am Mitterkaserjoch im Jennergebiet stürzte ein Urlaubsgast aus Nordbayern und zog sich dabei eine Beinverletzung zu. Die 65-jährige Frau wurde von einer Einsatzgruppe versorgt und zum Krankenhaus Berchtesgaden gebracht.

Gegen 15.00 Uhr ereignete sich ein Kletterunfall in den Südwest-Wänden des Hohen Bretts. Aus einer Zweierseilschaft wurde ein Kletterer von einem herabstürzenden Stein getroffen und am Bein verletzt. Der 60-jährige Bergsteiger aus dem Talkessel wurde mit dem Rettungshubschrauber »Christoph 14« mit einer so genannten Kapperbergung aus der Wand geholt, am Zwischenlandeplatz versorgt und zum Krankenhaus Berchtesgaden geflogen. Bei diesem System wird ein Bergwachtmann am 25 Meter langen Seil vom Hubschrauber aus genau beim Verletzten platziert. Der Retter fixiert den Verletzten an seinem Gurt und durchtrennt dann die Seilsicherung des Verletzten. Der Retter wird mit dem Verletzten aus der Wand zum Zwischenlandeplatz geflogen