Ein 67-jährige Traunsteiner war zusammen mit einem Bergkameraden am Berchtesgadener Weg in der Watzmann Ostwand unterwegs Gegen 13.30 Uhr brachen bei dem voraussteigenden Traunsteiner an einer schwierigen Kletterstelle beide Griffe aus und er stürzte etwa 15 Meter in die Tiefe. Sein Seilpartner hatte aufgepasst und konnte dank guter Ausrüstung und professionellem Umgang damit einen weiteren Absturz verhindern.
Jedoch zog sich der Abgestürzte hierbei einen Oberschenkelbruch und eine offene Wunde am Schienbein zu. Der Verletzte setzte mit seinem Handy selbst einen Notruf ab und konnte der Notrufzentrale auch die Unfallstelle genau beschreiben.
Trotzdem mussten die Bergwachtmänner all ihr Können aufwenden, um den Abgestürzten mittels einer Windenbergung durch den Polizeihubschrauber aus der Wand zu bekommen. Nach Erstversorgung in der Wand war der Schwerverletzte gegen 18 Uhr schließlich Dank eingespielter Zusammenarbeit von Bergwachtmännern und Hubschrauberpiloten zur weiteren Versorgung im Krankenhaus Berchtesgaden