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 | 02.09.2005 |
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Rettung aus Bergnot am Rauhen Kopf
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Eine einsatzreiche Woche hat die Bergwacht Berchtesgaden hinter sich. 7 Einsätze waren es wieder zu denen die Rettungsleitstelle alarmierte.
Am Montag stürzte eine 63-jährige Frau beim Abstieg vom Jenner zur Mitterkaseralm und zog sich dabei mehrere Verletzungen zu. Über Handy wurde der Notfall bei der Rettungsleitstelle gemeldet. In kurzer Zeit rückte eine Einsatzgruppe mit dem Rettungsfahrzeug aus und brachte den Gast aus Belgien nach der Versorgung zum Krankenhaus Berchtesgaden.
Am Dienstag erlitt ein 68-jähriger Urlaubsgast aus Hannover während einer Wanderung vom Priesberg in Richtung Seeau, im Bereich des unteren Hirschenlaufes, einen Schwächeanfall. Aufgrund des Meldebildes wurde der Rettungshubschrauber aus Traunstein angefordert, gleichzeitig fuhr ein Einsatzfahrzeug der Bergwacht zum Priesberg. Der Mann wurde notärztlich versorgt und nach einem kurzen Transport zum Hubschrauber zum Krankenhaus nach Traunstein geflogen.
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Am Mittwochnachmittag wurde gemeldet, dass Hilferufe vom Rauhen Kopf am Untersberg zu hören sind. Der Rettungshubschrauber „Christoph 14“ aus Traunstein mit einem Bergwachtmann an Bord konnte nach einem kurzen Suchflug die beiden in Bergnot befindlichen Frauen an der Ostseite des Berges auffinden. Die beiden waren offensichtlich unverletzt, hatten sich aber so verstiegen, dass eine Weiterkommen nicht mehr möglich war. Der abgesetzte Bergwachtmann und zwei weitere Bergwachtmänner, die mit entsprechender Ausrüstung vom Hubschrauber zur Einsatzstelle gebracht wurden, kletterten zu den beiden jungen Frauen aus dem Raum Salzburg und seilten sie zum Stöhrweg ab.
Nach Einbruch der Dunkelheit kamen noch zwei Vermisstenmeldungen von Urlaubsgästen, deren Angehörige von einer Bergtour noch nicht zurückgekehrt waren. Nach den ersten Nachforschungen erreichten aber alle wohlbehalten das Tal.
Am Freitag war ein Einsatz unter extremsten Wetterbedingungen zu bewältigen. Ein 67-jähriger Urlaubsgast aus dem Raum Karlsruhe stürzte auf dem Steig von der Wasseralm zum Halsköpfl und zog sich dabei eine schwere Beinverletzung zu. Da von dort eine Handyverbindung nicht zu Stande kam, lief ein Tourist zur Wasseralm. Hier konnte der Hüttenwirt den Notruf absetzen.
Während des lange anhaltenden, starken Gewitterregens, der im Tal Überschwemmungen und Murenabgänge verursachte, flog der Rettungshubschrauber aus Traunstein mit einem Bergwachtmann an Bord zur angegebenen Unfallstelle. Nach einer kurzen Versorgung durch Notarzt und Bergwachtmann konnten die beiden mit dem Verletzten zusammen gerade noch mit dem Bergtau aufgenommen und in einem Flug als Außenlast nach St. Bartholomä geflogen werden. Dort wurde der Verletzte noch weiter versorgt ehe er zum Krankenhaus geflogen wurde.
Im Anflug auf St. Bartholomä konnte die Besatzung beobachten, dass Wanderer an der Mündung des Hochwasser führenden Eisbaches am Königssee eingeschlossen wurden. Der Einsatzleiter der Bergwacht alarmierte die Wasserwacht, um eine Rettung vom See her zu starten. Der Bergwachtmann der vom Hubschraubereinsatz noch in St. Bartholomä war, blieb gleich vor Ort und ging zum Eisbach. Der Fischer von St. Bartholomä war aber dann am schnellsten mit seinem Boot zur Stelle und rettete die vom reißenden Bach eingeschlossenen Bergwanderer.
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28.08.2005 03.09.2005
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