Ein 54-jähriger Mann aus Norddeutschland war gegen 15.00 Uhr vom Jenner aus in einer Höhe von 1800 Metern gestartet und dann in mehreren Spiralen in Richtung Brettgabel geflogen. Dort prallte er aus bisher ungeklärter Ursache in die Felsen. Dabei verfing sich der Gleitschirm am Gipfelgrat, der Pilot blieb etwa 8 Meter darunter leblos in einer Felswand hängen.
Von mehreren Personen, die den Unfall beobachtet haben wurde über die Rettungsleitstelle die Bergwacht Berchtesgaden und der Rettungshubschrauber "Christoph 14" alarmiert.
Ein Bergwachtmann und der Notarzt wurden nur kurze Zeit später mit dem Hubschrauber in der Nähe der Unfallstelle abgesetzt. Sie konnten aber nur noch den Tod des Gleitschirmfliegers feststellen.
Nachdem weitere Bergwachtmänner und ein Polizeibeamter für die polizeilichen Ermittlungen an die Unfalstelle gebracht wurden, wurde die Leiche zum Grat aufgeseilt und mit einem inzwischen eingetroffenen Polizeihubschrauber " Edelweiß 4" ins Tal geflogen.
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