13.01.2006
21.01.2006
20.03.2006
24.04.2006
01.06.2006
18.06.2006
21.06.2006
24.06.2006
12.07.2006
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19.07.2006
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23.08.2006
28.08.2006
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14.06.2007
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23.06.2007
23.06.2007
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13.07.2007
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27.09.2010
05.10.2010
11.10.2010
06.03.2005

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Im Rahmen einer ordentlichen Mitgliederversammlung hielt Bereitschaftsleiter Franz Kermer am Freitag Rückblick auf das abgelaufene Jahr 2004 bei der Bergwacht Berchtesgaden. Gleichzeitig stand die Neuwahl der Bereitschaftsleitung an. Dabei gab es insofern eine Veränderung, dass der bisherige Stellvertreter Christian Wolf, nach 12 Jahren auf diesem Posten, aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. Mit einem kleinen Geschenk und unter dem Beifall aller Mitglieder dankte der Bereitschaftsleiter Christian Wolf für die langjährige Mitarbeit und Unterstützung. Der Bereitschaftsleitung und dem Kassier wurde von den Revisoren Berti Kastner und Lorenz Schwaiger eine einwandfreie und korrekte Kassenführung bescheinigt, dafür ein großes Lob gezollt und Entlastung erteilt.

Franz Kermer stellte sich wieder zur Verfügung, die Geschicke der Bereitschaft in seiner bewährten Weise die nächsten vier Jahre zu leiten. Er wurde mit einem einstimmigen Votum von der Versammlung wiedergewählt. Die Nachfolge von Christian Wolf trat der bisherige Kassier Anton Kurz an. Auch er wurde einstimmig von den Mitgliedern gewählt. Für die Verwaltung der Finanzen ist in den nächsten vier Jahren Kristina Bähr verantwortlich.



Bereitschaftleiter Franz Kermer (l.) und Stellvertreter Anton Kurz



Die Bergrettungswache Berchtesgaden hatte im Jahr 2004 mit 53 Aktiven, davon 3 Bergwachtfrauen, 177 Einsätze zu bewältigen. Die Einsätze setzen sich aus Ski- und Bergunfällen, mit einer Anzahl von zum Teil schweren Erkrankungen und Verletzungen, zusammen.

Dazu kommen Vermisstensuchen, Rettungen unverletzter Personen aus Bergnot und Sondereinsätze. Für 5 Personen kam jede Hilfe zu spät, sie konnten von der Bergwacht nur noch tot geborgen werden.

Bei 38 Einsätzen wurde die Bergwacht von Hubschraubern des Bundesgrenzschutzes, der Polizeihubschrauberstaffel Bayern, der SAR-Staffel der Bundeswehr sowie von Rettungshubschraubern aus dem benachbarten Salzburger Land unterstützt. Bei einem Lawineneinsatz und bei mehreren Vermisstensuchen waren die drei Lawinenhundeführer der Bereitschaft mit ihren zuverlässigen Vierbeinern im Einsatz. Auch die Mitglieder der Canyoning-Gruppe wurde zu einem Einsatz alarmiert.

Ein schneearmer Winter und ein zum Teil verregneter Sommer dürfte die Ursache für
eine etwas niedrigere Einsatzzahl im Vergleich zu den vorhergehenden Jahren sein.


Einsatzzahlen der Bergwacht Berchtesgaden



Jahr   Einsätze 
2000  180 
2001  191  
2002  200 
2003  208 
2004  177 


Neben den vielen Einsätzen leisten die ehrenamtlichen Bergwachtmitglieder eine erhebliche Anzahl von Stunden, zum Beispiel für die Vorsorgedienste auf den Skipisten. Zudem wurden 34 Sportveranstaltungen betreut. Das Bergwachthaus, drei Einsatzfahrzeuge und der umfangreiche Ausrüstungs- und Gerätebestand, beschäftigt das ganze Jahr über mehrere Geräte- und Fahrzeugwarte.

Das Thema Ausbildung in allen Fachbereichen wurde auch im vergangenen Jahr wieder groß geschrieben. Aber auch die bei der Bergwacht wichtige Kameradschaftspflege kam bei einer Reihe von kleinen Festen, wie das Sonnwendfeuer am Jenner und Gemeinschaftstouren nicht zu kurz. Sechs Bergwachtmänner wurden für besondere Verdienste und Leistungen bei der traditionellen Weihnachtsfeier ausgezeichnet und geehrt. Bereits zum 17. Mal erfolgte beim bereitschaftsinternen „Laxer-Anton-Gedächtnislauf“ ein Kräftemessen unter den Teilnehmern.

Am Ende der harmonisch verlaufenen Versammlung bedankte sich Bereitschaftsleiter Franz Kermer bei allen Mitgliedern für die geleistete Arbeit. Als größten Erfolg bezeichnete der Bereitschaftsleiter, dass alle Einsätzkräfte ohne nennenswerte Verletzungen von den oft nicht ungefährlichen Einsätzen zurückgekehrt sind.

Ein besonderer Dank galt auch den Fördermitgliedern. Ohne dessen finanzielle Unterstützung wäre eine so effektive Bergrettung, bei der ständig zunehmenden Mittelknappheit, nicht möglich.



25.01.2005
14.03.2005