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13.09.2004

Teleskopstöcke als Stolperfalle

Das Hoch „Lasse“ bescherte uns bis zum Samstag ein großartiges Bergwetter. Bergwanderer in großer Zahl aus Nah und Fern genossen diese Tage in der schönen Berchtesgadener Bergwelt. Die Bergwacht möchte aber auch daran erinnern, dass die Tage nun kürzer werden und der Abstieg von Bergtouren entsprechend früher geplant wird. Es ist auch zweckmäßig, wenn man vorsorglich eine Stirnlampe als Lichtquelle mitführt.

Die meisten Bergwanderer benützen Teleskopstöcke zur Entlastung der Gelenke, besonders beim Bergabgehen. Bei richtiger Anwendung der Stöcke werden die Gelenke an den Beinen bis zu einem Drittel des Körpergewichtes weniger belastet und somit geschont. Wie gefährlich aber der ungeübte Umgang damit oder auch eine kurze Unaufmerksamkeit sein kann, beweist ein Unfall, der sich am letzten Sonntag auf der Gotzentalstraße unterhalb der Königsbachalm ereignet hat. Zwei 17-jährige Mädchen gingen nebeneinander auf der breiten Forststraße. Plötzlich hatte die eine den Stock ihrer Freundin zwischen den Beinen und stürzte, sich überschlagend auf die Straße. Eine Einsatzgruppe der Bergwacht führte die Erstversorgung durch und forderte wegen der schweren Verletzungen einen Rettungshubschrauber mit Notarzt nach. Notärztlich versorgt, wurde die Verletzte zum Krankenhaus Berchtesgaden geflogen.

Am gleichen Tag mußte noch eine eine 75-jährige Frau aus dem Raum Erfuhrt, ebenfalls im Bereich der Königsbachalm, mit einer Kreislaufschwäche und Erschöpfungszustand von der Bergwacht versorgt und zum Krankenhaus gefahren werden.

An der Königsbachalm, ein zentraler Punkt für viele Wanderer, stürzte auch am Dienstag eine 76-jährige Frau aus Saarbrücken und zog sich dabei eine schwere Verletzung zu. Die Verletzte wurde ebenfalls von der Bergwacht versorgt und zum Krankenhaus gebracht.

Am Donnerstag mußte ein verstorbener Tourist am Grünsee geborgen werden. Wir haben darüber bereits im Artikel vom




 

09.09.2004
26.09.2004