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 | 03.08.2004 |
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Im steilen Gelände abgestürzt
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Am Dienstag wurde die Bergwacht Berchtesgaden zu zwei größeren Einsätzen alarmiert. Zuerst wurde um die Mittagszeit gemeldet, dass am Pfaffenkegel ein 78-jähriger Mann aus dem Raum Berchtesgaden abgestürzt ist. Zunächst wurde mit dem Rettungshubschrauber aus Traunstein ein Bergwachtmann mit dem Notarzt zur Unfallstelle geflogen. Durch das warme, schwüle Wetter herrschten schlechte Flugbedingungen, und so konnte ein direkter Anflug mit dem Bergetau nicht durchgeführt werden.
Notarzt und Bergwachtmann mussten zum Verletzten aufsteigen. In der Zwischenzeit wurde eine stärkere Maschine nachgefordert, die den versorgten Patienten in der Gebirgstrage mit der Rettungswinde aufnahm und zum Krankenhaus Berchtesgaden flog. Gegen 17.30 Uhr kam der zweite Alarm. Per Handy ging bei der Polizei die Meldung ein, dass eine Person am Sagereckersteig über eine größere Höhe abstürzt ist und nun bewusstlos in der Wand liege. Der Rettungshubschrauber »Christoph 14« brachte einen Bergwachtarzt und einen Bergwachtmann nach Salet. Mit einem Polizeihubschrauber wurden die beiden schließlich zur Unfallstelle geflogen und dort mit der Rettungswinde abgesetzt. Der Bergwachtarzt konnte aber hier leider nur noch den Tod bei einer 66-jährigen Frau feststellen. Die Verunglückte ging mit ihrer Freundin, beide aus Lohr am Main, am Morgen von St. Bartholomä zum Kärlingerhaus. Nach einer Rast setzten sie ihre Bergtour über Grünsee - Schwarzsee fort und wollten über den Sagereckersteig nach Salet absteigen. Im oberen Teil des Abstieges war die hinter ihrer Freundin gehende Frau, vermutlich durch ein Stolpern, plötzlich nach außen gekippt und im steilen Gelände abgestürzt. Etwa 200 Meter tiefer kam die Verunglückte unmittelbar vor zwei zufällig dort gehenden Männern auf dem Steig zu liegen.
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Die beiden Männer erholten sich schnell von ihrem Schreck, meldeten mit dem Handy den Unfall und führten dann auf Anweisung der Rettungsleitstelle und der Bergwacht Wiederbelebungsmaßnahmen bis zum Eintreffen des Bergwachtarztes durch. Die beiden Bergsteiger haben sich vorbildlich verhalten. In weiteren Flügen wurden Bergwachtmänner und Gerät zur Unfallstelle gebracht. Die Tote wurde schließlich vom Polizeihubschrauber aufgenommen und zum Bergwachtlandeplatz geflogen. Die überlebende Begleiterin wurde vom Arzt betreut, zur Saletalm und von dort von der Wasserwacht Berchtesgaden mit dem Boot zur Seelände gebracht. Das Kriseninterventionsteam des Bayerischen Roten Kreuzes Berchtesgaden übernahm die Betroffene zur weiteren Betreuung. Ein Polizeibergführer der Polizeiinspektion Berchtesgaden führte die polizeilichen Ermittlungen durch und unterstützte die Bergwacht. Von der Bergwacht waren insgesamt sieben Mann mit einem Arzt im Einsatz, der um 21.30 Uhr beendet war. H.H.
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29.06.2004 04.08.2004
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