 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | 17.03.2003 |
|
|
Jahresrückblick 2002
|
Im Rahmen einer ordentlichen Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag hielt die Bergwacht Berchtesgaden Rückblick auf ein arbeits- und ereignisreiches Jahr 2002. Bereitschaftsleiter Franz Kermer konnte eine große Zahl der Mitglieder dazu begrüßen und mit seinem umfangreichen Bericht viele Dinge, die in der Hektik der Zeit schon wieder in Vergessenheit geraten waren, noch einmal in die Erinnerung rufen.
Die Bereitschaft hat 58 aktive und 3 inaktive Mitglieder. Die Vielfalt der Einsätze macht auch eine Reihe von Spezialausbildungen unter den Aktiven erforderlich. Ein beachtlicher Teil der Mitglieder ist Rettungsassistent, Rettungssanitäter und Rettungsdiensthelfer. Zwei Bergwachtärzte, 3 Lawinenhundeführer, 7 Canyoningretter und 8 Ausbilder in den verschiedenen Fachbereichen gehören zum Team. Für den Pistenrettungsdienst an Wochentagen sind in den 4 Skigebieten insgesamt 9 Bergwachtmänner, davon 3 von den Nachbarbereitschaften Ramsau und Marktschellenberg, im Skiwachtdienst eingesetzt. Die Aus- und Fortbildung der Bergwachtmänner steht im Vordergrund. Zu den 47 Übungen und Fortbildungen in den verschiedenen Sommer- und Winterrettungstechniken trafen sich die Mitglieder im vergangenen Jahr bei 52 Versammlungen jeweils am Freitag im Bergwachthaus. Bei der großen Einsatzübung auf dem Königssee am 26. Oktober war die Bereitschaft mit 29 Einatzkräften beteiligt. Schwerpunktmäßig wurde die Ausbildung zur Frühdefibrillation und Herzlungenwiederbelebung betrieben.
Auch um den Nachwuchs ist es zur Zeit mit 7 Bergwachtanwärtern gut bestellt. Das Einsatzaufkommen hat sich in den letzten Jahren gesteigert. Im Jahr 2002 wurde erstmals die Zahl von 200 Einsätzen erreicht. Ski- und Bergunfälle sowie Erkrankungen im Gebirge in verschiedenen Schweregraden, 9 Vermißtensuchen, 16 Rettungen aus Bergnot und auch 4 Totenbergungen mußten bewältigt werden. Bei 46 Einsätzen wurde die Bergwacht von den Rettungshubschraubern „Christoph 14“ aus Traunstein, der Polizeihubschrauberstaffel Bayern, der SAR-Staffel der Bundeswehr und „Christopherus 6“ aus Salzburg unterstützt. An Wochenenden sind in den Skigebieten Jenner und Obersalzberg jeweils 5 Bergwachtmänner zum Vorsorgedienst eingeteilt. Zusätzlich wurden 23 Ski- und andere Veranstaltungen mit insgesamt 73 Bergwachtkräften betreut.
Einsatzentwicklung bei der Bergwacht Berchtesgaden:
Jahr Einsätze133168180191200 Auch der gesellschaftliche und kameradschaftliche Teil wird als wesentlicher Bestandteil bei der Bergwacht gepflegt und findet in der alljährlichen Weihnachtsfeier seinen Höhepunkt. Bei einer zweitägigen Ausbildungstour zum Triglav in den Julischen Alpen wurden auch bestehende Kontakte zum Slowenischen Bergrettungsdienst in Mojstrana gepflegt. Der Kassier Anton Kurz brachte einen Überblick über den Kassenstand und seiner umfangreichen und akribisch geführten Buchungsarbeit. Die beiden Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Auf der Ausgabenseite stand als größter Posten die im Vorjahr begonnene und nun abgeschlossene Beschaffung einer einheitlichen Einsatzbekleidung für die gesamte Mannschaft. Die allgemeine Rezession macht sich auch bei den Einnahmen wie Spenden und Zuschüssen bei der Bergwacht bemerkbar. Bereitschaftsleiter und Kassier danken unseren Fördermitgliedern und bitten sie, der Bergwacht weiterhin die Treue zuhalten. Sie tragen ganz wesentlich dazu bei, dass die Bergwacht Berchtesgaden eine modern ausgerüstete und gut funktionierende Rettungsorganisation ist.
Bereitschaftsleiter Franz Kermer bedankte sich bei allen Mitgliedern für den kameradschaftlichen Zusammenhalt und die geleistete Arbeit, besonders bei einem kleinen gut funktionierenden Mitarbeiterstab ohne dem die Fülle von Aufgaben und Arbeiten unmöglich zu bewältigen wäre.
|
|
27.02.2003 13.06.2003
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |