Am Sonntagnachmittag musste die Bergwacht Berchtesgaden mit Unterstützung des Rettungshubschraubers „Christoph 14“ aus Traunstein einen 64-jährigen Wanderer aus dem Raum Landshut auf dem Weg entlang des Obersees retten.
Etwa auf halber Strecke über dem See, brach der Mann plötzlich zusammen. Begleiter konnten per Handy einen Notruf zur Rettungsleitstelle absetzten, die den Einsatzleiter der Bergwacht alarmierte. Der angeforderte Rettungshubschrauber nahm am Basislandeplatz noch zusätzlich einen Bergwachtarzt auf, musste dann aber beim ersten Überflug feststellen, dass geländebedingt ein Absetzten mit dem Bergetau nicht möglich ist. Die beiden Notärzte erreichten dann in kurzer Zeit zu Fuß die Einsatzstelle und konnten dort den offensichtlich schwer erkrankten Mann versorgen. Da auch ein Aufnahmen mit dem Bergetau nicht möglich war, wurden in einem weiteren Flug zwei Bergwachtmänner mit einer Gebirgstrage zum Obersee gebracht. Mit diesem Rettungsgerät wurde der Patient zum Hubschrauber gebracht und mit diesem zum Klinikum nach Traunstein geflogen. Mit dem Einsatzboot der Wasserwacht Berchtesgaden wurden die Einsatzkräfte der Bergwacht mit den Begleitpersonen des Geretteten von Salet zur Seelände zurück geholt.